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Informationen zum Friedhof

BEERDIGUNGEN / FRIEDHOFSVERWALTUNG / GRABMALE

 

STERBEFÄLLE / BEERDIGUNGEN

 

Bei einem Sterbefall informieren Sie bitte:

 

  • außerhalb der u.a. Geschäftszeiten:

die Pforte im Wohlfahrtszentrum der Synagogen-Gemeinde Köln (Hotline Tag und Nacht) in der Ottostr. 85 zur Meldung des Sterbefalles:   0221 – 716 62-522

 

  • während der u.a. Geschäftszeiten:

die Friedhofsverwaltung und vereinbaren einen Termin für ein Sterbefallgespräch: 0221 – 50 81 19

 

 

Geschäftszeiten der Friedhofsverwaltung:

Montags bis donnerstags: 08:30 bis 18:00 Uhr

Freitags und am Vorabend jüdischer Feiertage: 08:30 bis 14:00 Uhr

Samstags (Schabbat) und Hohen Jüdischen Feiertagen:  geschlossen

 

Ebenso ist die persönliche Kontaktaufnahme bei der Pforte im Wohlfahrtszentrum der Synagogen-Gemeinde Köln, Ottostraße 85 (Eingang Nußbaumerstraße) in 50823 Köln-Ehrenfeld möglich.

 

Für ein Gespräch mit einem Rabbiner wenden Sie sich bitte an das Rabbinat der Synagogen-Gemeinde Köln in der Roonstraße 50, 50674 Köln.

 

Zum Sterbefallgespräch sind zumindest der Personalausweis oder Paß der/des Verstorbenen und des bestattungspflichtigen Angehörigen mitzubringen!

Weitere Dokumente (im Original und ggf. aktueller Übersetzung), wie Stammbuch, Geburtsurkunde(n) des/der Verstorbenen und des Ehepartners, ggf. Heiratsurkunde und ggf. Sterbeurkunde des Ehepartners sind ebenfalls beizubringen.

 

Bitte beachten Sie, daß Beerdigungen auf dem Jüdischen Friedhof Köln-Bocklemünd kurzfristig und nach jüdischem Religionsgesetz (Halachah, nur Erdbestattungen) / Tradition (Minhag haMakom) stattfinden!

 

 

FRIEDHOFSVERWALTUNG

 

Jüdischer Friedhof Köln-Bocklemünd

Daniel Lemberg, Friedhofsverwalter

Venloer Str. 1152, 50829 Köln

Telefon: 0221 - 50 81 19

Fax:           0221 - 992 54 65

E-Mail:     friedhof [at] sgk.de

 

Öffnungszeiten des Jüdischen Friedhofs Köln-Bocklemünd

 

1. April bis 31. Oktober 1. November bis 31. März

Sonntag und an gesetzlichen Feiertagen

Montag - Donnerstag

Freitags und vor jüd. Feiertagen

9:30-18:00Uhr

8:30-18:00Uhr

9:30-14:00Uhr

Sonntag und an gesetzlichen Feiertagen

Montag - Donnerstag

Freitags und vor jüd. Feiertagen

9:30-17:00Uhr

8:30-17:00Uhr

9:30-14:00Uhr

 

 

An den Vorabenden von Schabbat (freitags) und der Hohen Jüdischen Feiertage schließt der Friedhof um 14:00 Uhr.
Am Schabbat (samstags) und an Hohen Jüdischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen.

 

Hohe Jüdische Feiertage, an denen der Friedhof geschlossen ist:

Pessach, Schawuot, Rosch HaSchanah, Jom Kippur, Sukkot (Schmini Azeret / Simchat Torah).

An den Vorabenden dieser Feiertage schließt der Friedhof um 14:00 Uhr.

Fallen gesetzliche und jüdische Feiertage (und / oder deren Vorabende) zusammen, richten sich die Öffnungs- und Schließzeiten stets nach den jüdischen Feiertagen / Schabbat!

 

"Kleine" Jüdische Feiertage, an denen der Friedhof geöffnet ist (sofern nicht samstags):

Alle Fasttage, Rosch Chodesch (Monatsanfang), Chol HaMo'ed (Zwischenfeiertage), Channukkah, Tu BiSch'wat, Purim, Lag BaOmer etc.

 

Abweichungen zu den Öffnungszeiten für das Jahr 2019 finden Sie hier.

 

Wichtige Hinweise

Besucher haben sich dem Ort entsprechend gebührlich zu verhalten, bitte beachten Sie auch die Hinweise (u.a. Auszug aus der Friedhofssatzung und -ordnung) am Eingang des Jüdischen Friedhofes.

 

Auszüge aus der Friedhofssatzung und -ordnung:

  • Männlichen Besuchern ist der Zutritt nur mit Kopfbedeckung erlaubt.
  • Das Mitführen von Hunden (außer Blindenhunden) ist verboten.
  • Das Befahren mit Mopeds und dergleichen ist untersagt, das Befahren mit dem Pkw ist nur mit Genehmigung der Verwaltung erlaubt. Die Wege sind dabei zu schonen, Fußgänger haben Vorrecht, es ist max. mit 10 km/h bzw. Schrittgeschwindigkeit zu fahren.
  • Der Aufenthalt auf dem Friedhof bei Sturm oder Unwetter erfolgt auf eigene Gefahr! Die Synagogen-Gemeinde Köln übernimmt keine Haftung bei Personen- oder Sachschäden.

 

Die komplette Friedhofssatzung und -ordnung ist in der Verwaltung der Synagogen-Gemeinde Köln in der Ottostr. 85 (Eingang Nußbaumerstr.) in 50823 Köln-Ehrenfeld oder im Friedhofsbüro einsehbar.

 

Weitere Informationen:

JÜDISCHER FRIEDHOF KÖLN-BOCKLEMÜND

 

 

GRABMALE

 

Es ist in West- und Osteuropa (in „Aschkenas“) üblich, den Grabstein 1 Jahr nach der Beerdigung (rechtzeitig zur Jahrzeit aufzustellen.

Es können aufrechte stehende (üblich bei europäischen Juden) oder liegende Grabmale errichtet werden.

 

Hinweise für Nutzungsberechtigte:

Eine aktuelle Liste mit den hier zugelassenen Steinmetzen erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung. Falls Sie einen anderen Steinmetz bevorzugen, so wenden Sie sich bitte VOR Beauftragung an die Friedhofsverwaltung, damit wir die Zulassungsvoraussetzungen für Steinmetze (z.B. Haftpflichtversicherung, Eintrag Handwerkerrolle etc.) prüfen können.

Wenn Sie sich für ein Angebot eines hier zugelassenen Steinmetzes entschieden haben, können Sie ihn beauftragen. Der Steinmetz wird bei uns einen Grabmalantrag einreichen. Dieser wird auf die technische Ausführung und Übereinstimmung mit der Friedhofssatzung / -ordnung geprüft.

Sind die Beerdigungskosten etc. beglichen, erhalten Sie von der Synagogen-Gemeinde Köln noch eine Rechnung über die Grabmalgenehmigungsgebühr i. H. v. derzeit 50,00 EUR. Ist diese bezahlt, erhält der Steinmetz von der Synagogen-Gemeinde Köln die Genehmigung zur Errichtung des Grabmals.

Bitte beachten Sie, daß Grabmale, welche von der Genehmigung abweichen, nicht aufgestellt werden dürfen!

 

Bei Fragen steht Ihnen die Friedhofsverwaltung gerne zur Verfügung.